Italien knickt vor der EU ein

Na also, Italien akzeptiert, dass es seinen Haushalt nicht unabhängig von den Regeln der Währungsunion gestalten kann. Italien ist eingeknickt, weil es von anderen EU-Staaten null Unterstützung in seinem Konfrontationskurs gegen die EU-Kommission bekam. NIEMAND, auch nicht Ungarn oder Polen marschierte mit den Italienern. Dieses ganze Gerede von einer Allianz der Nationalisten in der EU ist eine Propagandawolke, die dazu dient, die Wähler zu mobilisieren, sonst nichts. Die ständig totgesagte EU ist wesentlich stärker als gedacht und auch der Maulheld Salvini muss jetzt kleinere Brötchen backen. Keine Angst, er wird wieder eine Sau finden, die er zum Gaudium der Wähler durchs Dorf jagt. Die 5-Sterne-Bewegung ist zunehmend sauer auf Salvini, weil er ihr alle ihre Wahlversprechen kaputt macht, der Streit eskaliert. Ceterum censeo: Zu einem grundsätzlichen Wandel in der Politik haben die kleinen Nationalstaaten keine Substanz mehr. Italien kann nicht einmal den Alltag regeln, als kraftvoller Staat müssten es z.B. dazu noch aufrüsten und eine starke Armee schaffen. Komplett utopisch, was die Populisten den Wählern heute verkaufen wollen. Wird Zeit für ein anderes Programm.

Foto: Pixabay

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