Medienkampagne gegen Friedrich Merz

Eines ist selbst dem entferntesten Betrachter der politisch-medialen Öffentlichkeit klar: Gegen Friedrich Merz läuft eine Kampagne. Er soll als CDU-Vorsitzender verhindert werden, weil viele etablierte Kräfte, auch in den Medien, die dem Merkel-Lager verpflichtet sind um ihre Macht und ihren Einfluss fürchten.

Alles wird ausgegraben. Irgendwelche Geschichten von vor vielen Jahren, wo er mal irgendeinem sein Buch geschenkt hat und nicht Geld. Es werden Zitate aus dem Zusammenhang gerissen und skrupellos Stimmung und Angst gemacht. Die Achse der Merz-Bekämpfer reicht von der AfD über das Merkel-Lager bis zu SPON und der Linken, ja und auch die Demoskopen vom ZDF mischen kräftig mit

Carl Christian Jancke nimmt auf Achgut exzellent die Medienpropaganda gegen Merz auseinander. Was da abgeht ist unter aller Kanone.

Andere machen Angst, dass Merz nur der AfD nütze. Hier dazu die obskure Interpretation einer Umfrage.
Die Wahrnehmung solcher Umfragen ist für mich Müll. Die Schwankungen liegen alle innerhalb der statistischen Schwankungsbreite. Diese ganze Umfrage-Hysterie lähmt unser Land. Die Politiker sollten die Probleme ansprechen und lösen, egal wem das erstmal Tage darauf nützt. Die Medien wollen uns eine Schere in den Kopf pflanzen: Ui, red nicht drüber, sonst nützt das der AfD … und natürlich ging es wieder darum, dem Merz eine reinzuwürgen. Mich ödet das alles langsam so an. Immer nur Skandale, Skandale, Skandale, den ganzen Tag. Am besten liest man das Zeugs gar nicht mehr.

Foto: Pixabay

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Eine Antwort zu Medienkampagne gegen Friedrich Merz

  1. widerborstig schreibt:

    Naja, es läuft ja nicht nur eine Kampagne gegen Friedrich Merz. Es läuft auch eine Kampagne für ihn. Von Wolfgang Schäuble über Gabor Steingart bis zum Wirtschaftsflügel der Union sehen viele Menschen in ihm, dem alten Rivalen der Kanzlerin, die richtige Antwort auf 18 Jahre Merkel. Auch die Medien stürzten sich auf ihn – er bestimmte zunächst die Schlagzeilen und Titelgeschichten. Schon als er seinen Hut noch gar in den Ring geworfen hatte, wurde ein regelrechter Hype um ihn gestartet.

    Für mich stellt sich die Frage, ob der Repräsentant der Selbstverwertung des Wertes par excellence, der auch in Deutschland sicherlich die letzten Reste des Sozialstaates zerlegen wird, nicht trotzdem auch öffentlich die Richtlinien der Politik bestimmen sollte. Denn bisher geschah dies ja eher im Verborgenen. So wird endlich für jeden sichtbar klar, wer das Sagen in dieser Gesellschaft hat. Die Großaktionäre der internationalen Finanzkonzerne und ihre hochbezahlten Manager in den Chefetagen.

    Vielleicht wird die gesellschaftliche Situation ja dann derart ungemütlich, dass auch im Volk der Dichter und Denker wieder gedacht wird. Und die Erkenntnis reift, dass dieses Wirtschafts- und Gesellschaftssystem eine Katastrophe für Mensch und Natur ist. Und eine Welt jenseits der Basiskategorien von Ware, Wert, Geld und abstrakter Arbeit zumindest wieder denkbar wird.

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