Habermas: Postsäkulare Gesellschaft, Postsäkularismus

Im Jahre 2001 hat Jürgen Habermas den Begriff der postsäkularen Gesellschaft in die Debatte geworfen. Seither hat der Begriff eine Karriere erlebt, gerade in Zeiten, in denen von einer Wiederkehr der Religionen die Rede ist. Vielfach wurde dieser Begriff aber auch missverstanden. Im Video erkläre ich, was Habermas damit ursprünglich meinte und was er konkret für das Verhältnis von religiösem und säkularem Teil der Gesellschaft bedeutet.

Hinweis:
Meine Darstellung fußt auf der Rede von Habermas zum Erhalt des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2001. Hier wurde der Begriff „postsäkulare Gesellschaft“ eingeführt. Einzige Ausnahme ist das „Jüngste-Gericht“ – Beispiel von Habermas. Dies stammt aus J. Habermas, Eine Art Schadensabwicklung. Kleine Politische Schriften VI (Frankfurt 1987) 120. Das Beispiel habe gewählt, weil es besonders griffig erläutert, um was es auch in der Rede ging.

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