Deutsch als Landessprache ins Grundgesetz? Eine zu simple Rechnung

Deutsch als Landessprache ins Grundgesetz? In der Wissenschaft, an den Hochschulen z.B., ist Deutsch auf dem Rückzug. Wie will man das mit einem GG-Artikel ändern? Das hat doch komplett andere Ursachen. Ihr wollt Deutsch? Super, dann sprecht mit keinem Ausländer mehr Englisch, schon gar nicht, wenn er etwas Deutsch kann, dann haltet eure Sitzung auf Deutsch, auch wenn das einer nicht kann. Wir Deutschen tragen doch oft selbst die Verantwortung, wenn unsere Sprache an Einfluss verliert, vor allem durch die Vergötzung von Englisch und Internationalismus. Die AfD zieht jetzt zu Beginn ihrer Parlamentszeit alle plakativen Themen hoch, die man sich so in den Stammtisch-Jahren ausgedacht hat. Morgen macht man dann wieder was mit Flüchtlingen. Das Establishment ist zwar in Teilen unfähig und blind für deutsche Interessen, aber nicht dumm, schon jetzt ist diese Strategie leicht durchschaubar. Zudem ist das Publikum schnell gelangweilt. Heute ein Brüller, morgen zum Gähnen. Die Kern-Probleme in diesem Land fasst keiner an, auch nicht die AfD, dazu hat die ja gar nicht die innere Geschlossenheit, um sich auf einen Kurs zu einigen. Im Bundestag hat der Überdruck jetzt ein Ventil, ja, dann stellt mal weiter schön eure Anträge.

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