Europa am Scheideweg: Macron hat es begriffen

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Es ist ganz einfach: Wenn die EU so kleinteilig weitermacht und nicht den mutigen Sprung unternimmt zum weiteren Zusammenschluss, und sei es auch mit nur wenigen Ländern, dann wird sie untergehen. Sie wird von der Zeit überholt werden und abfaulen wie ein brandiges Glied. Macron hat begriffen, was jetzt passieren muss. Wenn er weiter blockiert wird, dann sollte er handeln. Die Süddeutsche Zeitung warnt vor Macrons „brandgefährlicher Idee“, eine eigene politische Bewegung in Europa zu organisieren. Das sei ein Eingriff in die angestammten Parteiengefüge anderer Länder. Wenn die SZ Angst hat, dann kann Macrons Plan so falsch nicht sein. Der Vollrisikopolitiker Macron wird den Statthaltern des Status Quo in Europa noch ordentlich einheizen. Ich freue mich auf seine nächsten Aktionen. Fouette, coucher!

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3 Antworten zu Europa am Scheideweg: Macron hat es begriffen

  1. ichkoche schreibt:

    Hallo, meine Frage soll nicht provozieren sondern nur zur Diskussion anregen, was hat Macron denn begriffen ?
    Es erschließt sich mir nicht welche Vorteile , langfristig , für Europa dies bringen soll. Als Vision , bin ich voll bei Ihnen, ein vereintes Europa , wäre erstens ein Novum für unsere Zivilisation und zweitens, Machtpolitische Veränderung die ihres gleiches nicht finden wird.
    Ein großes Fragezeichen das auch gleich beantwortet werden kann, wirft diese Schlagzeile allemal: wem nützt das,und zwar zuerst?
    Grüße

    • Vielen Dank für Ihre Frage. Der Beitrag war ein Kurzkommentar und darum habe ich natürlich nicht alles ausführlich erklärt. Wer meinen Blog komplett liest, der hat die Zusammenhänge, aber das kann man nicht voraussetzen. Ich werde noch diese Woche, so ich es schaffe, einen Artikel dazu schreiben, in dem ich gründlicher darauf eingehe. Beste Grüße

    • Ich habe inzwischen schon so viele Nachfragen zu dem Thema, dass ich dazu wohl einen größeren Aufsatz oder ein Buch anpacken werde. Anders kann man das nicht aufarbeiten. Ein Artikel ist da zu wenig, das wurde mir diese Woche klar. Überlege ich mir über Weihnachten. Dringend wäre es, das alles, mit den Hintergründen, unter mehreren Blickwinkeln zu beleuchten und die Argumente zu wägen. So etwas „Griffiges“ gibt es eigentlich noch nicht.

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