K. und K. Regierung bremst FPÖ aus

wien-hofburg-04-12-2016
Wahlen in Österreich: Die FPÖ hat nur auf dem Niveau abgeschnitten wie 1999 unter Haider schon. Kurz ist es gelungen, die FPÖ auflaufen zu lassen. Die Strategie der ÖVP ist aufgegangen. K und K, Kurz und Kern, haben mit neuem Stil und neuen Inhalten die FPÖ gestoppt. Eine FPÖ, die übrigens wesentlich professioneller agiert als die AfD und auch eine zielgenauere Programmatik für ihre Wählergruppe hat. Seit Jahrzehnten strampelt die FPÖ und kommt nicht weiter und die AfD erweckt den Eindruck, in ein paar Jahren das Establishment umpolen zu wollen, da sollten manche langsam wieder Bodenhaftung bekommen, um sich nicht lächerlich zu machen. Das Establishment ist viel flexibler als viele Leute glauben. Wenn es brennt, dann könnte man auch bei uns „K. und K. Politiker“ finden und nach vorne stellen, aber selbst das haben unsere etablierten Parteien noch lange nicht nötig. Ein Wahlabend des Realismus.

Foto: Pixabay
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7 Antworten zu K. und K. Regierung bremst FPÖ aus

  1. Horst schreibt:

    Kurz hat doch eher plagiiert anstatt neues zu bringen. An diesem Punkt sehen wir doch das eine starke FPÖ zweifelsohne wirkt. Beide kommen mit einem rechten Programm auf 60% der Wähler. Und ob Haider stärker war, wer kräht danach. Viel bedeutender ist doch das diese links liberale Epoche in Europa gottlob ihrem Ende entgegengeht. Die Grünen fliegen wohl aus dem Parlament, wunderbar.

    Bizarr, was nun Merkel mit solch einer abstrusen Koalition hier anfangen will, weiß nur sie alleine. Die AfD wirds freuen.

    • Ich würde erst einmal abwarten, was tatsächlich kommt. Es geht mir um die Entwicklung. Wer nach 20 Jahren Arbeit immer noch dort steht, wo er anfing, ist für mich nicht sonderlich erfolgreich. Die These mit der Wirkung auf die Etablierten ist schwach, denn es werden ja nur sehr schwammige und absolut kompatible Dinge übernommen. Das lohnt eigentlich einen weiteren Artikel, in dem ich mich mit dieser Fernwirkungs-These auseinandersetze. Übrigens, die Grünen sind drin. Peter Pilz ist ein Grüner und seine Liste ist eine Abspaltung der Grünen. Nur der Name ist anders.

      • Horst schreibt:

        Pilz.
        Liste Peter Pilz hat mit den ursprüngl.Grünen nicht mehr viel zutun. Er wurde ja von diesen aus guten Gründen(siehe sein „Österreich Zuerst“ Papier, Migrationsfrage usw) nicht mehr aufgestellt.

        FPÖ.
        HC Strache übernahm eine überschuldete FPÖ bei 3,8% und führte diese nun zu 26%, sitzt zudem mit der SPÖ im Burgenland in einer Koalition. Das es nicht zum Kanzler reichte, tragisches Schicksal der Avantgarde. Unerfolgreich mit solch einem Resultat, wohl kaum.

        Fernwirkung
        Das Adaptieren der Themen rechter Parteien sahen wir in den Niederlanden, jetzt Österreich. Wenn daduch Kernthemen wie Migrationskontrolle; Balkanroute, Mittelmeer, Remigration, umgesetzt werden, so ist die Wirkung alles andere als schwach.
        Grüne(KGE) sprechen nun erstmalig vom Begriff „Heimat“, na hallo.
        Gehen wir noch einen Schritt weiter und betrachten die Themenherrschaft des polit.Diskurses, dann braucht es ja kaum mehr AfD Vertreter in Talk Shows, man spricht eh über deren gesetzter Themen,

      • Das sehe ich eben in wichtigen Punkten anders. Hier ist nicht der Raum, das zu begründen, ich werde dazu einen Artikel schreiben.

  2. Jacob schreibt:

    Hallo Herr Weilmeier,
    eine Kategorien-Liste und Archiv könnte dem Leser sehr helfen:-)
    Dank und Gruß

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