Trump nimmt es den Armen und gibt es der Rüstungsindustrie

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Leider nehmen die üblen Meldungen über Donald Trump kein Ende. Nach seinem denkwürdigen und wirren Auftritt in Saudi-Arabien, in dem er zugleich von sich gab voller Liebe zu sein und das verband mit der Aufforderung, doch seine wundervollen Waffen zu kaufen, ließ er jetzt in Abwesenheit seinen ersten Haushaltsplan vorlegen. Er soll 4,1 Billionen Dollar umfassen. Kern des Plans ist es, bei den Armen zu sparen und die Rüstung zu erhöhen. Er verhöhnt damit alle seine Wahlversprechen.

Zur Erinnerung: Trump wurde nicht als „Bonzenkandidat“ gewählt, sondern als Kämpfer gegen das Establishment, gerade auch von den Armen und einfachen Arbeitern z.B. im rust belt. Er versprach etwas für sie zu tun und sich aus den Händeln der Welt vermehrt rauszuhalten. Jetzt nimmt er seinen treuen Wählen das Wenige, das sie haben und stopft es der Rüstungsindustrie ins Maul, deren Waffen dann in Krisengebiete exportiert werden. Das ist George W. Bush in Reinform. So haben sich das seine Wähler nicht vorgestellt. Trump nimmt den kleinen Leuten einen der wenigen Hebel, mit denen sie sich ihren Aufstieg ermöglichen könnten. Wer unten ist, soll für immer unten bleiben. Das reaktionäre Establishment wird jubeln.

Selbst bei seinen eigenen Republikanern erntet er Widerspruch, weil das Ganze einfach zu krass ist. Zudem ist die Finanzierung sehr wackelig. Trumps Haushaltsentwurf unterstellt unrealistische Wachstumsraten der Wirtschaft und kalkuliert sehr unscharf mit Steuerkürzungen. Ein Flickwerk des Wählerverrats.

Foto: Pixabay

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Eine Antwort zu Trump nimmt es den Armen und gibt es der Rüstungsindustrie

  1. Horst schreibt:

    „Wir werden Mitgefühl nicht mehr an der Zahl der Programme messen oder an der Zahl der Menschen, die diese Programme in Anspruch nehmen“, sagte Trumps Haushaltsdirektor Mick Mulvaney. „Unser Maßstab für Mitgefühl und Erfolg wird sein, wie vielen Leuten wir dabei helfen, diese Programme zu verlassen und wieder ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.“

    Linke Medien haben noch immer nicht verstanden das defizitäre Krankenversorgungsprogramme, die in wenigen Jahren nicht mehr finanziert werden können kaum mehr sozial sind. Das teuerste Krankensystem mit der schlechtesten Leistung. Monatelange Wartelisten usw. Die Rüstungsausgaben zu erhöhen mag man kritiseren, daccord, war aber alles bekannt.

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