Wagenknecht gegen US-Hegemonie und NATO-Interventionsbündnis

wagenknecht-27-12-2016

Sahra Wagenknecht gießt Wasser in den Wein der westlichen Selbstgerechtigkeit. Sie stellte fest, dass der Westen eine Mitschuld habe am Aufstieg des islamistischen Terrorismus. Die, angeblichen füge ich hinzu, Kriege gegen den Terror hätten alles nur noch schlimmer gemacht.

Wagenknecht, LINKE-Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl, ist immer für Provokationen gut, oft treffen dieses ins Schwarze. So auch dieses Mal wieder. Die Kriege gegen den Terror in Afghanistan, Irak, Libyen und Syrien haben in der Tat mehr Unheil gestiftet, als dass sie Unheil abgewendet hätten. Sie haben diese Art des Terrorismus nur weiter verstärkt. Das kommt meiner Meinung nach daher, dass diese Krieg oft gar nicht gegen den Terrorismus geführt wurden, sondern vor allem dazu dienten, die westliche Einflusssphäre auszudehnen. Ein gutes Beispiel dafür ist das westlichen Zündeln in Syrien. Es ging vor allem darum, den unliebsamen Assad zu beseitigen, durch die Anfachung des Bürgerkriegs hat man aber in erster Linie die Islamisten gestärkt.

Sahra Wagenknecht zieht daraus den Schluss, dass sich Deutschland in Zukunft nicht mehr einfach der US-Hegemonie unterordnen solle. Das „Interventionsbündnis“ NATO solle durch ein kollektives Sicherheitssystem unter Einschluss Russlands ersetzt werden. Das ist eine Breitseite gegen die Politik Merkels. Wagenknecht bleibt sich treu.

Foto: Pixabay
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