Sozialdemokraten gewinnen in Dänemark

Die Sozialdemokraten in Dänemark gewinnen die Wahl und werden stärkste Partei mit 26 Prozent. Sie werden die Regierung übernehmen. Die Rechtspopulisten stürzen von 21 Prozent auf 9 Prozent ab.

Die dänischen Sozialdemokraten kombinieren einen dezidiert linken Kurs mit Härte bei der Migration. Eine Kombination, die offenbar attraktiv ist. Die Wahl zeigt, dass in Europa noch alles in Bewegung ist und die Sieger der politischen Umbrüche längst noch nicht feststehen.

Theoretisch könnten die dänischen Sozialdemokraten auch ein Vorbild für die SPD sein. Praktisch kann ich mir das bei dieser Partei aber nicht vorstellen. Wagenknecht hat sowas im linken Lager versucht, wurde aber in einer konzertierten Aktion politisch totgemacht. Die deutschen Verhältnisse eben.

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Beruhigendes Grün im Nepal Himalaya Pavillon Wiesent

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Brexit: Jetzt macht Merkel die EU kaputt

Hat Merkel schon in Deutschland genug Schaden angerichtet, vom Kontrollverlust bei der Einwanderung bis zum Verschlafen moderner Entwicklungen wie der Künstlichen Intelligenz, so wird sie nun auch zum Verhängnis für die EU. Merkels Handlanger Tusk schlägt Großbritannien einen langen Aufschub des Brexit vor. Ganz im Sinne von Merkel, der es wieder einmal völlig kurzsichtig darum geht JETZT Ruhe zu haben. Die Briten würden dann an der Europawahl teilnehmen und bekämen dadurch unendliches Erpressungspotenzial in die Hand, von der Wahl des Kommissionspräsidenten bis zum EU-Haushalt. Die Krise wird „dank“ Merkel auf die EU übergreifen.

Es gibt die alte Debatte, ob Menschen Geschichte schreiben oder nur Sozialstrukturen. Merkel ist wieder ein gutes Bespiel wie die falsche Person am falschen Platz enormen Schaden anrichten kann. Europa wird das alles überleben. Geht die EU kaputt, dann kommt eben was Neues. Irgendwann wird Europa sich behaupten und wieder das Heft in die eigene Hand nehmen.

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Why European Integration Is Flatlining

Undeniably European integration experiences a moment of stagnation. Public media are additionally outdoing one another with negative predictions concerning European future while neglecting that people in Europe actually have a positive stance towards EU according to surveys. These surveys however doesn’t fit in with the negative story told about Europe by a lot of media. Negative messages sell.

Beyond that we see a confused and disoriented Germany lead by Angela Merkel in the evening sun of her governance. In fact she is only focused on lulling German public and strengthening German complacency. Merkel strictly ignored all proposals submitted by French president Emmanuel Macron. Her intransigency is all the more irritating, as she is supporting European unification in soap-box oratories.

Germany has meanwhile grown to a real stumbling block to any European progress. Depressing Merkel era is becoming a danger for the future of Europe. No matter what is happening, German politics is stepping on the brakes. It’s a disaster. We have to live with it in the years to come. Let’s hope that history opens timely a new chapter. Only a united Europe is able to assert oneself in 21. century.

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Wider die Arroganz!

Mein „Rant“, meine „Wutrede“ gegen die Arroganz. Arroganz ist das Gegenteil von echter Bildung und philosophischem Verständnis.
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Bald Strafzinsen aufs Bargeld?

Negative Zinsen fürs Konto, Strafzinsen für Bargeld. In der kommenden Krise will man den Konsum um jeden Preis anheizen, um noch ein paar Jahre zu gewinnen. Zum Wohle der Mächtigen macht man die Bürger erst richtig arm, bevor der endgültige Kollaps kommt. Ohne Reserven stehen die Normalos dann da. Ein perfider Plan, nur zum Wohle der da oben. Die IWF-Experten in Washington leiten mit dem Vorschlag, Negativzinsen für das Geld auf dem Konto, genauso für das Bargeld anzuwenden eine schlimme Entwicklung ein (zur Meldung hier).

Hans-Werner Sinn, der bekannte Ökonom, schießt sich voll auf den Vorschlag zu Strafzinsen fürs Bargeld ein (siehe hier) und fordert einen Euro-Austritt, falls die EZB das macht. Klare Kante, die jetzt nötig ist. Allerdings müsste man vorher erst aus der EU austreten, dessen muss man sich klar sein.
Wer glaubt, das kommt nicht: Katrin Assenmacher-Wesche, Abteilungsleiterin Geldpolitik bei der EZB, bringt solche Strafzinsen auch schon ins Spiel. Die Idee ist angekommen.

Wenn jetzt aber wieder Leute gegen das „Merkel-System“ schreien, dann sollte denen klar sein: Die Idee kommt nicht von Merkel, übrigens auch nicht vom Islam, sondern aus Washington. Man sollte sich nicht auf die falschen Gegner einschießen, sondern sehr klar analysieren, wer uns allen, allen in Europa, an die letzten Groschen will. Es geht jetzt um ein ganz großen Ding, das hier abgezogen werden soll.

Thomas Straubhaar beleuchtet hier die Sache noch aus anderen Perspektiven.

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Winter auf dem Bauernhof

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Was braucht Europa? Atheismus oder Katholizismus?

Mein „Liebling“ David Berger hat da mal wieder einen Vortrag gehalten (siehe hier). Ich will darauf einfühlsam reagieren: Ja, Europa braucht eine Stärkung des Christentums. Ich bin selber Katholik und habe daher nichts dagegen, wenn das in die katholische Richtung geht. Ja, der Atheismus ist keine Option, um unsere Identität zu wahren, weil er nur ein Vakuum schafft. Der Atheismus wird nicht das 21.Jahrhundert bestimmen. Wer das glaubt, reitet ein totes Pferd. Jetzt tobt sich der Atheismus gerade aus, vor allem in den Biowissenschaften. Ein Paradigmenwechsel wird aber kommen und mehr Bescheidenheit in der Naturwissenschaft.

ALLERDINGS: Der gute Herr Berger sollte sich einmal anschauen, in welche Gesellschaft er sich begibt. Die AfD ist eine Partei, deren Kultur vom Atheismus und vom Biologismus dominiert wird. Im Anti-Islam-Kampf wendet man sich gerne gegen jede Religion. Bestenfalls gibt es dort ein Kultur-Christentum und ich denke, so etwas oberflächlich-sentimentales kann doch der Scholastiker Berger nicht meinen, gerade wenn er sich mit dem knallharten Traditions-Katholizismus identifiziert. Zudem ist es für mich unerfindlich, wie er einen Katholizismus gegen die kirchliche Obrigkeit fördern will, die ihm zu liberal ist. Die Hierarchie ist ein katholischer Grundzug, den man sich nicht wegbasteln kann. Ich verstehe den Ärger Bergers über viele Bischöfe und Gremien, aber so wird das nicht funktionieren, weil die praktizierenden Kirchenkatholiken, nicht die Blogger, sich nicht einfach gegen die Hierarchie in Stellung bringen lassen.

Bergers Vortrag ist also eher ein Ausdruck der großen ideologischen Verwirrung und Ratlosigkeit in der rechten und konservativen Szene und keine Auflösung derselben. Es ist zu viel in sich widersprüchlich, was da verbreitet wird. Noch gar nicht mitbedacht sind Themen wie die Vereinbarkeit von Nächstenliebe und Migrationskritik. Ein schwieriges Feld, das nicht leicht zu beackern ist. Interessant ist auch der evangelikale Siegeszug z.B. in Brasilien. Rund ein Drittel sind dort schon Evangelikale. Der Katholizismus geht zurück. Meiner Ansicht nach hat das mit deren Radikalität zu tun, aber vor allem auch damit, dass es bei den Evangelikalen keine solch starre Hierarchie gibt wie in der katholischen Kirche. Jeder kann mitmachen, auch an führender Stelle, niemand kann etwas verbieten. Das schafft eine große Dynamik – wie im Islam.

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Italien knickt vor der EU ein

Na also, Italien akzeptiert, dass es seinen Haushalt nicht unabhängig von den Regeln der Währungsunion gestalten kann. Italien ist eingeknickt, weil es von anderen EU-Staaten null Unterstützung in seinem Konfrontationskurs gegen die EU-Kommission bekam. NIEMAND, auch nicht Ungarn oder Polen marschierte mit den Italienern. Dieses ganze Gerede von einer Allianz der Nationalisten in der EU ist eine Propagandawolke, die dazu dient, die Wähler zu mobilisieren, sonst nichts. Die ständig totgesagte EU ist wesentlich stärker als gedacht und auch der Maulheld Salvini muss jetzt kleinere Brötchen backen. Keine Angst, er wird wieder eine Sau finden, die er zum Gaudium der Wähler durchs Dorf jagt. Die 5-Sterne-Bewegung ist zunehmend sauer auf Salvini, weil er ihr alle ihre Wahlversprechen kaputt macht, der Streit eskaliert. Ceterum censeo: Zu einem grundsätzlichen Wandel in der Politik haben die kleinen Nationalstaaten keine Substanz mehr. Italien kann nicht einmal den Alltag regeln, als kraftvoller Staat müssten es z.B. dazu noch aufrüsten und eine starke Armee schaffen. Komplett utopisch, was die Populisten den Wählern heute verkaufen wollen. Wird Zeit für ein anderes Programm.

Foto: Pixabay

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Die Sonne geht auf in Jaisalmer, Rajasthan

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